Hausnotruf Vergleich: Darauf müssen Sie achten!

Autor: sl_dhnr · Aktualisiert: 14.1.2026

Was müssen Sie über einen Hausnotruf wissen und welche Modelle passen zu Ihren Bedürfnissen? ► Jetzt mehr erfahren!

Inhaltsverzeichnis

  • Hausnotruf Kostenübernahme: Wann werden die Kosten für mich übernommen?
  • Fragen zum Thema Hausnotruf an Sie
  • Fragen zum Hausnotruf-Anbieter

Ein Hausnotruf unterstützt Sie bei einem selbstbestimmten Leben mit größtmöglicher Sicherheit. Jedoch gibt es einige Dinge, die Sie vor dem Kauf eines Hausnotrufsystems beachten sollten. Wir stellen Ihnen die verschiedene Hausnotruf-Modelle vor und klären Sie über interessante Zusatzleistungen auf. Zudem geben wir Ihnen alle Informationen zu den Kosten sowie zur Kostenübernahme durch die Pflegekasse.

Alles, was Sie zu Hausnotrufen wissen müssen und welche Modelle zu Ihren Bedürfnissen und Anforderungen passen, erfahren Sie hier in unserem übersichtlichen Hausnotruf Vergleich.

Der Klassiker: Hausnotruf mit Basisstation

Der klassische Hausnotruf setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, nämlich dem Basisgerät und dem Notrufknopf mit Funksender oder Sturzsensor. Das Basisgerät wird innerhalb Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses platziert und ganz einfach an den Strom angeschlossen. Den Notrufknopf können Sie als Armband oder als Kette um den Hals tragen, dieser ist wasserdicht und stoßfest.

Bei einem Notfall drücken Sie einfach den Knopf am Funksender und die Verbindung zur Notrufzentrale wird hergestellt. Die Basisstation verfügt dabei über eine Freisprechanlage mit einer Reichweite von bis zu 40 Metern, darüber können Sie mit einem Mitarbeiter der Notrufzentrale kommunizieren. Den Klassiker unter den Hausnotrufen gibt es auch mit einem integrierten Sturzsensor, dieser löst automatisch einen Notruf aus, wenn Sie stürzen und deshalb den Knopf nicht mehr selbst betätigen können.

Die mobile Hausnotruf-Lösung: Notrufuhr

Das klassische Hausnotruf-Modell ist für aktive Senioren nicht die beste Wahl. Sollten Sie viel unterwegs sein, kann eine mobile Lösung, die Ihnen Unabhängigkeit und Sicherheit gibt, das Richtige für Sie sein. Eine mobile Notrufuhr besteht grundsätzlich aus einem Notrufknopf, einem Lautsprecher und einem Mikrofon.

Im Notfall werden Sie per Knopfdruck mit der Notrufzentrale verbunden. Ein mobiler Notruf sollte im Notfall direkt Ihren genauen Standort an die Notrufzentrale senden, sodass Ihnen zielgerichtet geholfen werden kann. Es empfiehlt sich ein Modell zu wählen, dass über folgende Funktionen verfügt:

  • GPS-Ortung
  • Telefonfunktion
  • Vitalmessung

Zudem sollte eine Notrufuhr Sie im Alltag unterstützen und keine Stigmatisierung sein, daher empfiehlt es sich ein Modell zu wählen ohne auffälligen roten Knopf.

Die Hausnotruf-Lösung mit Videofunktion

Ein weiteres Modell ist der Hausnotruf mit Videofunktion, also erweitert um eine emotionale und persönliche Komponente. Sie haben bei diesem Modell alle Vorteile der klassischen Variante und können zusätzlich Ihre Freunde oder Angehörigen sehen, wann immer Sie möchten. Auch der Besuch beim Arzt ist mit dieser Lösung einfach von Zuhause aus möglich. Den Notrufknopf mit Funksender oder Sturzsensor tragen Sie wie gewohnt als Kette um den Hals oder als Armband.

Worauf sollten Sie bei der Anschaffung eines Hausnotrufsystems achten?

Wenn Sie überlegen sich einen Hausnotruf anzuschaffen, empfiehlt es sich auf einige Dinge zu achten. Zunächst sollte das Modell und der Service immer zu Ihren Bedürfnissen und Ihrem Alltag passen.

Bei einem Hausnotruf geht es um Sicherheit, daher ist ein wichtiges Kriterium, worauf Sie achten sollten, eine schnelle Reaktionszeit der Notrufzentrale und das diese rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. Ebenso ist die Möglichkeit der Speicherung Ihrer Gesundheitsdaten und Informationen sehr wichtig, sodass die Notrufzentrale im Falle eines Notfalls über alle Gegebenheiten Bescheid weiß. Ein gutes Hausnotrufsystem bietet zudem die Möglichkeit mehrere Notfallkontakte einspeichern zu können, sodass auch Angehörige oder Nachbarn kontaktiert werden können.

Diese Dinge muss ein Hausnotruf-Anbieter immer garantieren können, da Sie ansonsten Abstriche hinsichtlich Ihrer eigenen Sicherheit machen. Ein weiterer wichtiger Punkt auf den Sie achten sollten, ist eine einfache Bedienbarkeit des Gerätes, da dieses intuitiv bedienbar sein muss, insbesondere in einer Notsituation.

Bei einem mobilen Hausnotruf sollten Sie zudem darauf achten, dass kein Design vorgegeben ist, was beispielsweise stigmatisierend ist, und dass die Notrufuhr über eine Akkulaufzeit von mindestens 40 Stunden (bei normaler Nutzung) verfügt.

Weiterhin empfiehlt es sich vor Vertragsabschluss immer darauf zu achten, dass der Anbieter eine kostenfreie Testphase für den entsprechenden Hausnotrufdienst anbietet. So haben Sie Zeit, sich einen Eindruck vom Gerät zu machen, ohne dass Kosten für Sie entstehen.

Hausnotruf Kosten: Wie viel dürfen Hausnotrufe kosten?

Zunächst sollten Sie den Grundsatz beachten, dass günstige Anbieter nicht immer die besten sind. Eine hohe Qualität sollte in einem guten Verhältnis mit angemessenen Kosten stehen. Bei den Kosten eines Hausnotrufdienstes sollten Sie auf folgende Faktoren achten:

  • Kosten für die Einrichtung
  • monatliche Kosten für die Nutzung des Geräts
  • Kosten für den Versand
  • Kosten für zusätzliche Leistungen
  • Kosten für einen Fehlalarm

Die monatlichen Nutzungsgebühren unterscheiden sich zwischen den Modellen und beginnen ohne Zuschuss der Pflegekasse bei circa 30 Euro. Gebühren für einen Fehlalarm sollten Anbieter grundsätzlich nicht aufrufen, entscheiden Sie sich also lieber für einen Anbieter, der explizit erwähnt, dass ein Fehlalarm keine zusätzlichen Kosten verursacht.

Viele Notruf-Anbieter bieten zusätzliche Leistungen an, die je nach Ihren persönlichen Bedürfnissen für Sie sinnvoll sein können. Abhängig davon, welche Zusatzleistungen Sie wünschen, müssen Sie mit zusätzlichen Kosten rechnen.

Hausnotruf Kostenübernahme: Wann werden die Kosten für mich übernommen?

Hausnotrufsysteme sind offiziell anerkannte technische Pflegehilfsmittel, daher werden die Kosten von der Pflegekasse übernommen – wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt, haben Sie gute Chancen auf eine finanzielle Unterstützung. Bei einigen Anbietern erhalten Sie dadurch einen Hausnotruf bereits ab 0 Euro im Monat, da bei Bewilligung die Zahlung der Pflegekasse direkt an den Hausnotruf-Anbieter erfolgt. Seriöse Anbieter beraten Sie zu Ihren Möglichkeiten der Kostenübernahme oder übernehmen sogar die Beantragung bei der Pflegekasse für Sie.

Voraussetzungen für die Kostenübernahme seitens der Pflegekasse sind:

  • Der Betroffene kann einen anerkannten Pflegegrad 1-5 nachweisen
  • Der Betroffene ist öfter alleine oder lebt mit einer Person zusammen, die in einer Notsituation nicht helfen könnte
  • Es besteht ein höheres Risiko für eine lebensbedrohliche Situation beim Betroffenen

Sind Hausnotruf-Zusatzleistungen für mich sinnvoll?

Viele Hausnotruf-Anbieter haben Zusatzleistungen im Angebot, die Sie im Alltag unterstützen können. Wichtig ist immer, dass Sie sich über diese Zusatzleistungen und die zusätzlichen Kosten informieren oder direkt vom Anbieter darüber beraten lassen. Wir können Ihnen nur ans Herz legen, vorab Ihre Bedürfnisse zu definieren und nur Zusatzleistungen zu beanspruchen, wenn Sie von diesen auch profitieren.

Zu den spannenden Zusatzleistungen zählen beispielsweise:

  • Kauf eines Schlüsseltresors
  • Ärztliche Beratung und Ausstellen von Rezepten von Zuhause per Telefon oder Video
  • Unterstützung im Haushalt nach einem Unfall
  • Fahrdienste
  • Essen-Service
  • Versorgung von Haustieren
  • Erledigung von Besorgungen wie Einkäufe

Fazit: Das richtige Hausnotrufgerät für Ihre Bedürfnisse finden

Ein Hausnotruf bietet Sicherheit in jeder Situation, bei gleichzeitiger Bewahrung der Selbstständigkeit und Flexibilität. Die verschiedenen Hausnotruf-Modelle bieten viel Raum für Anpassung an individuelle Bedürfnisse und tägliche Gewohnheiten.

Grundsätzlich sind Hausnotrufe geeignet für

  • ältere Menschen, die alleine leben
  • Menschen mit chronischen Krankheiten
  • Menschen, die Ihre Selbstständigkeit nicht aufgeben möchten
  • Menschen mit einem erhöhten Sturzrisiko
  • Menschen mit einer Behinderung

Für einige kann es durchaus Sinn ergeben, neben den Basisfunktionen auch auf weitere Funktionen zu setzen – wer beispielsweise viel unterwegs ist, sollte sich für ein mobiles Gerät entscheiden. Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, sollten Sie sich einige Fragen stellen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen in einer Übersicht zusammengefasst.

Fragen zum Thema Hausnotruf an Sie

  • Verbringen Sie die meiste Zeit Ihres Tages zu Hause? Oder sind Sie oft unterwegs?
  • Benötigen Sie weitere Funktionen wie eine GPS-Ortung oder eine Sturzerkennung?
  • Sind Sie bereit, höhere Kosten für erweiterte Funktionen, in Kauf zu nehmen?
  • Möchten Sie ein System, dass Sie nicht regelmäßig aufladen müssen oder kommen Sie damit klar, das Gerät regelmäßig aufzuladen?

Fragen zum Hausnotruf-Anbieter

  • Wie benutzerfreundlich ist das Hausnotrufgerät sein?
  • Wie hoch sind die Kosten für ein Basismodell?
  • Wie hoch sind die Kosten für die Einrichtung?
  • Welche zusätzlichen Leistungen werden vom Anbieter angeboten?
  • Ist die Anzahl der monatlichen Anrufe begrenzt?
  • Entstehen Kosten bei einem Fehlalarm?
  • Gibt es eine kostenfreie Testphase?

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